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05.08.2019 - Die höchstgelegene SOW Etappe

Der zweite Lauf forderte Leistung schon vor den Startkommandos. Kaum mit dem Shuttlebus auf dem Col du Pillon eingetroffen, bildeten sich lange Karawanen, um nach einem knappen Wanderkilometer ruppig bergauf das Wettkampfzentrum zu erreichen. Wo der liebliche Lac Retaud vorübergehend zwar zum Verweilen einlud, aber auch zwei konträre Aussichten bot: Im Süden ermöglichte „Die Panoramische“ den weiten Blick zum Les Diablerets-Massiv. Und gleich nördlich vom See machte ein steiler Abhang des „La Palette“ rasch klar, welch teuflische Geländepartien weiter oben die Läuferinnen und Läufer in einigen Kategorien erwarten könnten. Nur schon der bevorstehende Aufstieg zu den drei Startzonen verursachte Respekt, gelegentlich fragende Gesichter, wenn nicht gar leichte Bedenken. Schliesslich sollte man nach den bevorstehenden, möglicherweise heiklen und schwierigen Gebietspassagen auch im anspruchsvollen Schlussteil noch Speed-Reserven frei machen können. Erst recht, weil das Wetter mehr und mehr aufhellte und den später Startenden leicht bessere Bedingungen verschaffte. Zudem war auch noch der abfallende Rückweg zum Col du Pillon zu bewältigen.

Keine Frage, „Die Panoramische“ verlangte von allen Können, Geduld und Ausdauer. Am Ziel überwog zwar vorwiegend das messbar Geleistete, vielleicht konnten einige unterwegs dennoch etwas von der mächtigen Bergwelt geniessen. Wie jene drei kleinen Chinesenmädchen aus Peking, die beim Lac Retaud verträumt in einer Wasserpfütze herumstocherten und deren Mutter mit fröhlichem Lachen von „the great SOW in Switzerland“ schwärmte!

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